Wer entdeckte eine Tierart und rottete sie gleich wieder aus?

admin am 27. Juli 2010 um 09:39

Tibbles war die Katze des Leuchtturmwärters David Lyall, mit dem sie 1894 auf die kleine Insel Stephens Island im Norden Neuseelands kam. Schon bald brachte sie nach und nach mehrere Exemplare einer Vogelart zum Leuchtturm, wo sie von Lyall gefunden wurden. Da er sie nicht kannte, schickte er die toten Tiere an den Vogelkundler Henry Travers, der sie schließlich in die Hände der Experten Walter Rothschild und Walter Buller gab. Beide identifizierten die Vögel unabhängig voneinander und beschrieben sie als neue Art für die Wissenschaft. Letztendlich benannte man die Spezies Stephens-Island-Schlüpfer (Traversia lyalli) und rechnete sie zur Familie der Felsschlüpfer: Kleine Singvögel, die starke Ähnlichkeiten mit europäischen Zaunkönigen aufweisen, aber nur in Neuseeland vorkommen.

Insgesamt lieferte Tibbles innerhalb eines Jahres 16 oder 17 tote Stephens-Island-Schlüpfer bei ihrem Herrchen ab, danach gab es die Art nicht mehr. Niemals zuvor oder danach verging so wenig Zeit zwischen der wissenschaftlichen Beschreibung einer Spezies und ihrem dokumentierten Aussterben. Überhaupt überlebten von den vormals sechs bekannten Schlüpfer-Arten nur zwei bis in heutige Tage.

Quelle: www.wissenschaft-online.de

Ich bin das Eichhörnchen und bin mit Euch verbunden…

admin am 31. März 2010 um 11:47

Wie bereits berichtet ist das Jahr 2010 das Jahr der Biodiversität.
Ich habe dazu eine sehr schöne und moderne Kampagne der EU bzw. der European Commission Environment entdeckt.

Sie macht uns auf sehr einfach weise klar, dass wir alle, die Lebewesen und Pflanzen dieser Erde miteinander verbunden sind. Jeder kann sich ausrechnen was zwangsläuftig passieren wird, wenn das Artensterben an der einen Seite der Kette beginnt.
In der Kampagne werden sowohl Tier, als auch Pflanzen vorgestellt, die wir eigentlich nicht in Gefahr sehen, wie das Eichhörnchen oder der Apfel. Aber sie sind tatsächlich in Gefahr. So das einheimische Eichhörnchen, das langsam von einem artverwandten, aber stärkeren und gewitzen Eichhörnchen von der anderen Seite des Atlantik, das irgendjemand als Reisemitbringsel eingeschleppt hat, verdrängt wird. Oder der Apfelbaum, der durch das Verschwinden der Honigbiene, keine Besuch mehr bekommt, der ihr ihm bei der Fortpflanzung hilft. weiter lesen »

Saure Meere stressen Ökosysteme

admin am 7. März 2010 um 21:10

Die Ozeane der Welt werden immer saurer – mit einer Geschwindigkeit, wie sie in 65 Millionen Jahren nicht aufgetreten ist. Forscher befürchten deswegen, dass in der Tiefsee ein massives Artensterben droht. Auch oberflächennahe Gewässer sehen sie gefährdet.

Wie es genau dazu kam, dass das Wasser der Arktis beinahe Badewannentemp-eratur hatte, das weiß niemand so recht. An den Meeresrändern wuchsen jedenfalls Palmen. Möglicherweise hatten zerfallende Methanhydrate in den Weltmeeren unvorstellbare Mengen Treibhausgas freigesetzt und so den Planeten aufgeheizt. Vielleicht waren außerdem brennende Kohlenstofflagerstätten verantwortlich, auch über die Rolle trocken gefallener Ozeanböden wird diskutiert.


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Internationales Jahr der Artenvielfalt 2010

admin am 22. Januar 2010 um 21:57

Biologische Vielfalt ist Grundlage allen Lebens

Die Vereinten Nationen haben 2010 zum “Internationalen Jahr der Artenvielfalt” erklärt, um auf den weltweit akut drohenden Verlust der biologischen Vielfalt von Tieren und Pflanzen aufmerksam zu machen.

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Japanischen Walfänger bringen Schnellboot einer Tierschutzgruppe zum sinken.

admin am 6. Januar 2010 um 11:20
Nach der Kollision mit einem japanischen Walfänger ist das Schnellboot einer Tierschutzgruppe im eisigen Wasser der Antarktis gesunken. Den Aktivisten zufolge pflügte der Walfänger nur so über sie hinweg.

Das Andauern des Artensterben: Eine Bilanz 2009

admin am 4. Januar 2010 um 13:20

Tiger, Eisbär und Nashorn sind nach Einschätzung des World Wide Fund for Nature (WWF) auch im zu Ende gehenden Jahr die großen Verlierer im Kampf ums Überleben. Für Elbebiber, Luchs und Amur-Leopard gibt es dagegen Hoffnung.

Ein Sumatra-Tiger streift durch das Gebüsch (Foto: WWF/Andreas Eistert)

(Ein Sumatra-Tiger Foto: WWF/Andreas Eistert)

Unter Artenschutzgesichtspunkten falle die Bilanz des Jahrs 2009 durchwachsen aus. »Es gab zwar für manche Arten einzelne Silberstreifen am Horizont, doch das Massenaussterben im Tier- und Pflanzenreich dauerte auch 2009 unvermindert an«, sagte WWF-Experte Volker Homes am Dienstag laut Mitteilung in Frankfurt am Main. Die Ursachen sind nach seinen Angaben immer dieselben: Zerstörung der natürlichen Lebensräume, Klimawandel, zunehmende Wilderei und die Übernutzung durch den Menschen. Das EU-Ziel, den Verlust an biologischer Vielfalt bis 2010 zu stoppen, werde nicht erreicht, meint der WWF.

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killekilli – Die Kuscheltier-Kollektion der ausgestorbenen und bedrohten Arten

admin am 4. Januar 2010 um 12:35

Jeden Tag sterben 150 Tier- und Pflanzenarten aus.
Dies geschah noch nie in einem so rasanten Tempo wie heute.


Die Kuscheltier-Kollektion der ausgestorbenen und bedrohten Arten zeigt sowohl Tiere, die es bereits seit längerem nicht mehr gibt, wie die Stellersche Seekuh, die wegen ihrem Fett und Pelz innerhalb von 27 Jahren (bis 1768) von Jägern ausgerottet wurde, als auch Tiere die im letzten Jahrhundert verschwunden sind, so wie die Goldkröte (bis 1989), die als das erste Opfer der Klimaerwärmung gilt. Außerdem gibt es zwei Tiere, wie die Schlange Antigua Racer, die einst zahlreich auf der Insel Antigua vertreten war und nun auf Grund von Einwanderern eingeschleppten Ratten stark vom Aussterben bedroht ist …

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Xtinct – ausgestorben, angezogen, aufgeklärt

admin am 9. Dezember 2009 um 23:14

Mehr als ein Fashion-Label

Xtinct ist ein Webshop für exklusive Design-T-Shirts und Streetwear. Alle unsere Designs haben dabei Eines gemeinsam: ausgestorbene Tiere im Portrait.

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Mehr als eine Aufklärungs-Kampagne

Xtinct bringt das Thema Artensterben auf die Straße, nur eben ohne Zeigefinger. Alle portraitierten Tierarten sind irgendwann durch menschlichen Einfluss ausgestorben und somit verstummte Zeugen der schrumpfenden Lebensvielfalt unseres Planeten. Wie wichtig diese Biodiversität für den Menschen ist, erklärt unsere Website.

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